Horak am Ende der Welt

Roman, 250 Seiten

Milena Verlag 2021

 

Rückkehr ins Waldviertel:

Fehl am Platz, aber genau am richtigen Ort

Jakob Horak, Mittvierziger, Romanautor, ist mit seiner jungen Freundin auf Lesetour durchs österreichische Hinterland. Letzter Stopp: Heidenholz, Waldviertel.

Das kennt er, und hier kennt man ihn – in der Kleinstadt hat Horak die Sommer seiner Jugend verbracht. Er stößt auf verschüttete Erinnerungen, Kumpel von früher, das alte Haus seiner Großeltern.

Stoff zum Grübeln, obwohl in diesem Sommer doch Aufgaben auf Horak warten: Zum Beispiel einen Text über den Fall des Eisernen Vorhangs schreiben. Sich mehr um den Sohn kümmern. Endlich an den Erfolg des Bestsellers von 2001 anschließen.

Eine schmerzliche Absage seines Verlags führt zum Streit mit Freundin Maja, und Horak steigt auf sein Jugendfahrrad, getreu dem von ihm geschätzten Kafka: „Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.“

Seine ziellose Fahrt führt ihn hinein ins Grenzland zwischen Österreich und Tschechien: Horak hilft dem schrulligen Psychotherapeuten Svoboda bei der Räumung des Hauses seiner verstorbenen Mutter und wird mit Bierjause und Gratistherapie entlohnt. Er hat eine Begegnung mit dem Geist der vergangenen Sommer, trifft im Hanfdorf auf seine erste Liebe Marianne und landet bei einer Großcousine und den Bewahrern des Traumes von einem geeinten Europa.

Horak lernt Geschichte und auch etwas fürs Leben: Ehrlich zu sich selbst zu sein ist vielleicht unbequemer, als sich alles nach Lust und Laune zu erfinden, aber es eröffnet auch unerwartete Möglichkeiten ...

 

Ab Oktober 2021!